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Daten und Fakten von Heddernheim

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Eine Heddernheimer Geschichte. von Nicole Roth

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Das Brühlfeld

Eine Heddernheimer Geschichte. von Nicole Roth

Der Anfang von Brühlfeld

Im Jahr 1936 wurde die Reichsheimstättensiedlung Heddernheim fertiggestellt. Die 44 Häuser wurden von der Gewobag – Gemeinnützige Eigenheim-, Spar- und Wohnungsbau AG gegründet. 1940 waren die Häuser Eigentum der einzelnen Bewohner. Außer zwei selbstständig Tätigen waren alle Bewohner des Brühlfelds Arbeitnehmer, sei es als Angestellter oder Arbeiter. Diese Neusiedler waren froh aus ihren Mietwohnungen in ein auch für damalige Verhältnisse preiswertes Eigenheim umziehen zu können; Wenn auch die Meisten an den Hypotheken noch jahrelang zu tragen hatten. Allerdings gehörten etliche Auflagen dazu, um eine Reichsheimstätte zu erhalten. Jeder Siedler und jede Siedlerin musste sich vom Amtsarzt ein Erbgesundheitsattest ausstellen lassen. Außerdem war die Siedlung als Nebenerwerbssiedlung konzipiert, d.h. Kleintierhaltung wurde vorgeschrieben. Sogar eine Kleintierzuchtwart und ein Baumwart wurden ernannt. Hunde und Katzen sollten nicht gehalten werden, um die Kleintierhaltung nicht zu gefährden. Was ist davon geblieben? Wenn die zwei in der Sieldung noch lebenden Hähne gekräht hatten, regten sich die einzelnen wegen Ruhestörung auf. Im Krieg war das alles anders, da wurden neben Geflügel auch noch Ziegen, Schweine und Kaninchen gehalten. Die Heddernheimer, welche die Siedlung abfällig als ,,Gaasenviertel“ bezeichnet hatten, waren nun neidisch. Auch das im Nutzgarten gezogene Gemüse, die Bohnen, Möhren und Kartoffeln halfen den Siedlern über die Kriegszeit hinweg.

Wie die Siedlung früher aussah - Rechts und links der Straße waren Seitengräben
- Zu den Grundstücken führte jeweils eine kleine Brücke
- Jeder hatte ein eigenen Garten
- Die Häuser sahen alle gleich aus und hatten eine Wohnfläche von ca. 85 m²



In der Zeit des zweiten Weltkrieges (1939-1945) lebten die Siedler weiterhin in ihren Häusern. Doch wenn es Fliegeralarm gab flüchteten sie runter in ihre Keller. Später aber schützen sich alle Siedler in den Bunkern von der VDM.

Nachdem Krieg ging dann das große Um- und Anbauen los. Manche brauchten einfach mehr Platz. Ganz wenige Häuser haben heute noch ihre ursprüngliche Form. Dann kam nach 1960 die Kanalisierung und mit dem Ausbau der Straße verschwanden die Seitengräben und der Puddelgeruch aus der Siedlung. Die Siedlung wurde langsam aber sicher vornehm. Man kann diese Siedlung beinahe schon als "Villenviertel" bezeichnen.






Weitere Informationen zu
"Das Brühlfeld"

Das Brühlfeld 2.Teil




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