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  23.03.2020

´´Klaa Paris bleibt Klaa Paris´´

Seit Mitte November steht Ulrich Fergenbauer (46) an der Spitze der Zuggemeinschaft Klaa Paris, die erste Kampagne unter seiner Führung war erfolgreich. Was er im nächsten Jahr trotzdem verbessern will und was sich sonst noch ändern soll, darüber sprach Fergenbauer im Interview mit Redakteurin Judith Dietermann.

Vier Wochen ist die Kampagne nun her. Ihre erste als Vorsitzender der Zuggemeinschaft Klaa Paris. Sind Sie zufrieden mit Ihrer Premiere?

Ja. Auch wenn nicht alles so gelaufen ist, wie ich es mir vorgestellt habe, lief es besser, als ich dachte. Zumal es eine besondere Situation war, zwei Tage nach dem Attentat in Volksmarsen.

Ihr Vorgänger Dietmar Pontow wollte im vergangenen Jahr die Fäden im Hintergrund ziehen und Sie im nächsten Jahr alleine "laufen" lassen. War das so und haben Sie davon etwas gemerkt?

Es gibt Dinge, da sind Dietmars persönliche Kontakte unverzichtbar. Funktionierte etwas nicht direkt, hat er sofort geholfen.

Aber Sie haben sich doch sicher vorher einen Plan gemacht...

Klar, es gab eine Planung, die sich daran orientiert hat, wie Dietmar es immer gemacht hat. Dabei hat sich gezeigt, dass ich einige Dinge künftig früher beginnen werde zu organisieren, weil es mir sonst zeitlich zu knapp wird.

Wo wurde es zeitlich knapp?

Zum Beispiel bei der Beauftragung der Firma, die die Betonklötze stellt. Die Anfrage haben wir erst im Januar versendet, für die Planung war das sehr knapp. Für die nächste Kampagne habe ich deswegen schon jetzt einen Projektplan aufgesetzt und weiß schon jetzt, was wann angefragt werden muss.

Mit welchem Ergebnis?

Die ersten Angebote werde ich bereits im Oktober einholen. So dass ich Ende November die meisten Angebote auf dem Tisch liegen habe



Ulrich Fergenbauer - der neue Präsident der Zuggemeinschaft mit Rückblick auf seine erste Kampagne. © Rainer Rüffer Am Ehrenabend der Zuggemeinschaft, hat Dietmar Pontow überspitzt gesagt, er hätte Sie im Keller eingesperrt, so dass Sie keine Chance hatten seiner Nachfolge zu entkommen. Wie war es wirklich?

Ich war wirklich mit ihm im Keller. Im Keller der Turnhalle in der Habelstraße, im damaligen Vorstandszimmer. Aber absolut freiwillig (lacht). Dietmar hatte mich angerufen, gefragt, ob ich mich dort mit ihm treffen könnte.

Was haben Sie bei diesem Anruf zunächst gedacht?

Ich habe überlegt, ob irgendetwas schief gelaufen ist. Ich war zu dem Zeitpunkt zweiter Kassierer, vielleicht stimmte etwas mit der Kasse nicht. Im Keller hat er dann gesagt, dass er mich gerne als seinen Nachfolger sehen würde.

Haben Sie damit gerechnet?

Nein, im Nachhinein gab es aber nicht viele Kandidaten.

Haben Sie sofort "zugegriffen" oder erst einmal um Bedenkzeit gebeten?

Ich musste das erst einmal mit meiner Familie besprechen. Vier Wochen lang haben wir darüber gesprochen, ob das machbar ist. Meine Frau und ich arbeiten, wir haben drei Kinder. Zunächst habe ich mir einen Überblick über den Arbeitsaufwand verschafft und mit den beiden stellvertretenden Vorsitzenden Thomas Dresch und Jörg Haft gesprochen. Nachdem Dietmar mir noch gezeigt hat, was alles zu tun ist, habe ich mich entschieden, dass es machbar sein sollte.

Was war letztendlich der ausschlaggebende Punkt?

Es ist vom Aufwand her viel, aber mit einem Plan machbar. Es gibt eine kurze Vorplanung für die Kampagneneröffnung am 11. November. Bis Ende des Monats ist es dann recht ruhig, ehe die heiße Phase beginnt. Aschermittwoch ist Schluss, bis zu den Sommerferien ist es wieder relativ ruhig.

Jetzt stehen Sie also ganz oben in der Klaa Pariser Fastnacht. Wie fing bei Ihnen eigentlich alles an?

Ich komme zwar aus Heddernheim, aus der Oranienstraße, aber meine Eltern sind keine Fastnachter. Trotzdem hatten wir am Fastnachtdienstag immer viele Gäste, weil der Umzug vor der Tür verläuft. Das war es aber auch.

Wie ging es weiter?

Als zwölfjähriger Bub bin ich zur Garde der Käwwern gegangen und seitdem in der Fastnacht aktiv. Ich war lange Jahre stellvertretender Ministerpräsident bei der Kolpingsfamilie. Meine Frau ist die Tochter von Wolfgang Aumüller, der lange Statthalter war. Zudem brachte mich sein Prokurator und mein enger Nachbar Reiner Hoffmann in den Vorstand der Zuggemeinschaft. Hier habe ich dann im Hintergrund an der Planung und Durchführung des Zuges schon mitgewirkt.

Als neuer Vorsitzender der Zuggemeinschaft haben Sie bereits Spuren hinterlassen. Man braucht nur auf eine. Blick auf die Homepage werfen...

Die Internetseite hat mich schon im vergangenen Jahr umgetrieben. In der heutigen Zeit schaut jeder zuerst ins Netz, um sich zu informieren. Wir müssen aktuell sein und sind das auch schon. Es wird sich aber noch mehr verändern.

Was?

Die Zugmeldungen wurden bislang immer mit der Post verschickt. Das wird künftig digital, in einem Online-Formular oder per Download möglich sein. Lothar Potrawa, der auch die Käwwern-Seite macht, hat die Pflege der Seite übernommen. Erst ist Pensionär, hat das Herzblut und die entsprechende Zeit dafür.

Was wird sich noch verändern?

Ich habe mehrere Kontakte mit dem Großen Rat knüpfen können. Denn viele Dinge werden bei den beiden Veranstaltungen doppelt gemacht.

Zum Beispiel?

Viele der Ordner, die in Klaa Paris eingesetzt werden, sichern bereits den Zug am Sonntag in der Innenstadt. Die Mitarbeiter, die von der Polizei kriminaldienstlich behandelt werden müssen, werden jedoch doppelt gemeldet. Da kann man sich zusammentun. Auch beim Wagenbau können wir noch besser werden.

Inwiefern?

Die Wagen in Heddernheim abzurüsten und nach und nach in die Innenstadt, in eine Halle des Großen Rates in der Schielestraße zu fahren, ist nicht sinnvoll. Künftig werden die Wagen direkt im Anschluss an den Zug gemeinsam dorthin transportiert und dort abgerüstet. Das hat sich dieses Jahr als sehr praktikabel herausgestellt.

Es bewegt sich also viel im Hintergrund, viele Dinge, die für die Fastnachts-Freunde nicht sichtbar sind?

Genauso ist es. Ich werde manches umstrukturieren, das uns die Arbeit erleichtert. Dietmar war der zentrale Punkt für alles, er hatte alle Fäden in der Hand. Ich hingegen werde Teams bilden, Teams, die sich um verschiedene Dinge kümmern. Ich werde mich vor allem um die erhöhten Sicherheitsvorkehrungen kümmern, die es in den kommenden Jahre nach Prognosen der Polizei geben wird. Da wird viel Arbeit auf mich zukommen.

Wird es auch Veränderungen am Zug selber geben?

Nein, Klaa Paris bleibt Klaa Paris.

Interview: Judith Dietermann

Artikel Frankfurter Neue Presse, vom 23.03.2020. Von Judith Dietermann



 


 
     
 




 

 



     
     
     
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